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Coaching

Coaching – geschichtliche Herleitung des Begriffs


Ursprünglich wurde der Begriff „coach“ vom Namen eines Dorfes in Ungarn namens Kocsi Szekér, in dem im 15. Jahrhundert besonders schöne Pferdefuhrwerke gebaut wurden, hergeleitet. Diese Pferdefuhrwerke nannte man die „Wagen aus Kocs“, in Kurzform „kosci“. Später verwandelte sich dieser Ausdruck in den europäischen Kultursprachen Deutsch in „Kutsche“, Französisch in „coche“, spanisch in „koche“, Italienisch in „cocci“, Schwedisch in „kush“ und Englisch in „coach“.
Zuerst war damit das Gewöhnen des Pferdes an das Ziehen einer Kutsche „to coach a horse“ benannt und danach auch auf die Person übertragen, die die Pferde anleitete und betreute, also auch den Kutscher. Das Bild der Kutsche vermittelt einen Kern von Coaching.


Um sich auf den Weg zu machen und ein Ziel zu erreichen, kann als Hilfsmittel oder Beförderungsmittel die Kutsche - das Coaching – genutzt werden.


Coaching gab es schon immer, wo mächtige Menschen einen persönlichen Berater hatten. Bereits Könige und Kaiser im Altertum umgaben sich mit ihren Beratern und auch heute wären Präsidenten, Staatsführer, Wirtschaftsbosse und andere, besonders erfolgreiche Menschen ohne Beraterstäbe kaum denkbar. Coaching ist also kein komplett neuer Begriff sondern wird in der Neuzeit so genannt.


Lange Zeit war der Begriff „Coaching“ vorrangig im Spitzensport verortet. Er bedeutet dort soviel wie
„Trainer, der den Sportler beratend, motivierend und betreuend vor, während und nach dem sportlichen Wettkampf begleitet“.
Inzwischen nutzen immer mehr Menschen bei konkreten Veränderungenwünschen, sei es aufgrund privater oder beruflichlicher Neuorientierung, diese moderne Form der Begleitung.